Archiv 2012

Preisschafkopf

An unserem clubinternen Preisschafkopf am 31.10.2012 haben seit langem wieder einmal 20 Mitglieder teilgenommen! Nach einer kurzen Begrüßung durch unseren Vorstand Edgar Scheb und Hinweis auf die Schafkopfregeln durch Reinhard Lamprecht wurde in 2 harmonisch verlaufenden Durchgängen a 32 Spiele der diesjährige Sieger ermittelt. Bei der im Anschluss folgenden Siegerehrung konnte sich jeder Kartler über einen Preis freuen.

Hier die Ergebnisse:

1. Platz: Dietmar Wirth
2. Platz: Fred Scheb
3. Platz: Peter Schäfer

Den Trostpreis für den letzten Platz – eine Laterne, erhielt unser Schriftführer Reinhard Lamprecht.

 

Wein und Musik am Weinlehrpfad

Ein musikalischer Höhepunkt bei „Himmelstadt blüht auf“

Eine Veranstaltung des „Clubs der fröhlichen Runde“ markierte einen musikalischen Höhepunkt in der Veranstaltungsreihe „Himmelstadt blüht auf“. Sie bot den vielen Gästen an der voll besetzten Mainlände, die einen Hauch von Toskana vermittelte, ein musikalisches Geschenk der besonderen Art: Bei kleinen fränkischen Gaumenfreuden und Himmelstadter Weinen hat die Traditionsband „Towers“ einen musikalischen Strauß der Evergreens aufblühen lassen. Auch formierte sich der moderne Spielmanns- und Fanfarenzug aus Retzbach und lief in seinen prächtigen Uniformen musikalisch und choreografisch zur Höchstform auf. Mit tosendem Applaus wurden die rhythmischen Formationen von einem dankbaren Publikum honoriert. Bis in die Abendstunden hinein haben danach die „Towers“ wieder die Gäste mit ihren immergrünen Melodien im Retrosound unterhalten. Ein Abend, wieder einmal für alle Sinne, den man so schnell nicht vergessen wird.

Bericht aus der Main-Post vom 12.09.2012

 

Clubfahrt 2012

Bereits um 05.00 Uhr in der Früh starteten wir am Freitag den 17.08.2012 zum diesjährigen Clubausflug.
Ausgestattet mit genügend Reiseproviant in fester und flüssiger Form fuhren wir über die Autobahn Hanau – Siegen durch das Ruhrgebiet und das Münsterland ins Emsland. Da einige Autobahnabschnitte wegen Bauarbeiten gesperrt waren, mussten wir kleinere Umwege auf Landstraßen nehmen und kamen so bei bestem Wetter direkt an der Versuchstrecke der Magnetschwebebahn Transrapid vorbei. Hier wurde
kurzentschlossen ein Zwischenstopp eingelegt. Allerdings mussten wir feststellen, dass der Betrieb bereits zum 31.12.2011 eingestellt wurde und so nichts Großartiges zu erwarten war. An zwei Original-Triebköpfen und einigen Schautafeln konnten wir uns dennoch ein Bild über das ehemalige „Deutsche Prestigeprojekt“ machen.
Anschließend ging es weiter nach Papenburg, der ältesten und längsten Fehnkolonie Deutschlands. Nach unserer Ankunft zur Mittagszeit wurden die letzten Essens- und Getränkevorräte ausgepackt und bei hochsommerlichen Temperaturen von über 30° C vertilgt. Frisch gestärkt nahmen viele die Gelegenheit zu einem Spaziergang entlang des Hauptkanals mit den Museumsschiffen sowie zahlreichen Geschäften, Restaurants und Cafés wahr. Um 15 Uhr starteten wir mit unserer Reiseleiterin zum Besuch der Meyer-Werft.
Als wir um das größte überdachte Baudock der Welt fuhren, wurden wir von einem majestätisch anmutenden Kreuzfahrtschiff begrüßt. Die „Reflection“ aus der Flotte der
amerikanischen Reederei Celebrity Cruises wurde erst einige Tage zuvor aus dem Baudock überführt und stand so in voller Größe am Ausrüstungskai vor uns. Bei der anschließenden
Werft-Führung erhielten wir zunächst einen Überblick über die Firmengeschichte. Danach konnten wir von zwei Besuchergalerien aus auf die im Bau befindlichen Kreuzfahrtschiffe
(Norwegian Breakaway und AIDAstella) schauen. Bis zu drei große Luxusliner entstehen so pro Jahr in der Meyer-Werft. Es waren imposante und spannende Einblicke in den
modernen Schiffbau. In Anschluss der Besichtigung fuhren wir in unser Hotel nach Dörpen.
Nach einem gemeinsamen Abendessen ließen wir beim gemütlichen Beisammensein den ersten Tag Revue passieren.

Am Samstag fuhren wir nach dem Frühstück durch das von Rhododendrenparks und Gärten geprägte Ammerland (zwischen Ems und Weser) durch den im Jahr 2004 eröffneten Wesertunnel nach Bremerhaven. Der Vorhafen von Bremen an der Wesermündung ist die Heimat des größten zusammenhängenden Containerterminals und des größten Fischereihafens in Europa.

Beim Besuch des Klimahauses reisten wir einmal um die Welt und erlebten dabei die Klimazonen der Erde entlang des 8 östlichen Längengrads: Von der erfrischenden
Kühle auf einer Alm in der Schweiz über die Gluthitze der Sahelzone bis zur Eiseskälte der Antarktis, sowie dem paradiesischen Südseeklima und der wechselhaften Witterung
in Norddeutschland konnten wir hautnah erleben, wie die Menschen in den wichtigsten Klimazonen der Erde leben. Die Mittagspause verbrachten wir im historischen Teil des
Fischereihafens mit Restaurants, Cafés, Bistros und Kneipen.

Dann fuhren wir weiter nach Bremen, um die alte Hansestadt im Rahmen einer Führung bei wiederum hochsommerlichen Temperaturen kennen zu lernen. Die Sehens-würdigkeiten wie das historische Rathaus mit den Bremer Stadtmusikanten und dem Roland, die stattlichen Bürger- und Gildehäuser, den Dom St. Petri und die berühmte Böttchergasse und das Schnoorviertel, Bremens ältestem Wohnviertel waren selbst-verständlich Teil unserer Führung. Nach einer verdienten Kaffeepause, bzw. dem Genuss eines kühlen Bieres fuhren wir anschließend über Oldenburg zurück zum Hotel. Nach dem Abendessen klang der Tag bei lauwarmen Temperaturen beim geselligen Beisammensein aus.

Nach dem Frühstück fuhren wir über Leer an die Ems zum Emssperrwerk bei Gandersum. Dieses wurde von 1998 bis 2002 zur Verbesserung des Sturmflutschutzes und für das Aufstauen der Ems zur Überführung tiefgehender Schiffe erbaut. Erst dadurch ist auch die Meyer-Werft in der Lage, modernste Luxusliner zu bauen und von der Werft aufs offene Meer zu bringen.
Unser nächstes Ziel war die 1200 Jahre alte Hafenstadt Emden, der Heimatstadt von Otto Walkes. Dort konnten wir bei einen Bummel durch die Fußgängerzone mit dem traditionellen Markt zum Ratsdelft, das mittelalterliche Hafenbecken und das eindrucksvolle Rathaus erkunden. Der Ratsdelt ist ein maritimes Erlebnis: Neben Museumsschiffen befinden sich dort auch die Liegeplätze der Sportboote. Bei Windstille und Temperaturen von 35° C schmeckte nicht nur der Matjes sondern auch ein Eis oder Eiskaffee in den umliegenden Wirtschaften. Heißersehnt starteten wir im klimatisierten Bus die Rückreise ins Frankenland an, so dass wir nach einigen Pausen und Abendessen um 22 Uhr in Himmelstadt eintrafen.

Und wir waren uns alle einig, es war wieder ein gelungener Clubausflug. (webmaster 2012)